Laborleistungen

Unserer Praxis ist ein zytologisches Einsendelabor angeschlossen. Wir arbeiten seit vielen Jahren erfolgreich mit gynäkologischen Praxen aus dem gesamten Bundesgebiet zusammen. Die erforderlichen Proben erreichen uns per Post, im Einzugsgebiet von Kempten mit einem Fahrdienst.

Neben der klassischen Zervix-Zytologie werden auch Proben von Vulva, Vagina, Urin,  Mamillen-Sekreten,  Ergüssen  und Zysten aufgearbeitet und beurteilt.
Unser höchstes Ziel ist es, eine qualitativ hochwertige Krebsvorsorge im Sinne der Frauengesundheit zu gewährleisten.

Neben der langjährigen Erfahrung erreichen wir dies mit modernen Techniken und geschultem zytologischen Personal. Der persönliche Kontakt ist uns wichtig, bei Fragen bezüglich Befunden oder Abklärungs- Algorithmen stehen das Team und ich gerne telefonisch zur Verfügung.


Die Möglichkeit eine Patientin mit unklarem Befund vor Ort in unserer Dysplasie-Sprechstunde  vorzustellen verbessert die diagnostische Sicherheit. Gerne stellen wir auch für Ihre Praxis unsere Laborleistungen zur Verfügung und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

Unsere Verfahren und Techniken

Konventionelle Zytologie
Die konventionelle Zytologie (Pap-Test) ist ein weltweit durchgeführtes kostengünstiges und effektives Vorsorgescreening auf Gebärmutterhals-Krebs. Der Test hat weltweit das Auftreten von Zervix-Karzinomen verringert. Er wird bei der in Deutschland jährlichen Krebsvorsorgeuntersuchung für Frauen durch Entnahme von Zellmaterial am Muttermund durchgeführt.
Die Zellen werden auf einen Objektträger aufgebracht, in Alkohol fixiert und nach der Papanicolaou-Färbung zur mikroskopischen Begutachtung vorbereitet.


Präparatevorbereitung

Dünnschichtzytologie
Dünnschichtprozessor Die Dünnschichtzytologie ist eine moderne, computergesteuerte Form des Krebsvorsorgeabstriches. Die Entnahme der Zellen erfolgt ebenfalls am Muttermund, allerdings in einem flüssigen Medium, es folgen mehrere Schritte der Aufarbeitung und Färbung. Die Aussagekräftigkeit der konventionellen Zytologie kann wesentlich verbessert werden. Diese Leistung wird nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.


Immunzytologie
Simultane Kern- Plasmakernfärbung Die Immunzytologie kann mit Hilfe moderner molekularer Marker (p16/ki67) die Diagnostik bei zweifelhaften Fällen verbessern. Die Indikation für diese speziellen Tests bestimmt der Zytologe in Rücksprache mit dem Gynäkologen. Die Untersuchung erfolgt im Zentrum für Pathologie am Klinikum Kempten und ist eine Kassenleistung.


HPV- Diagnostik
Die HPV- Diagnostik beschreibt ein Testverfahren zum Nachweis des Humanen Papilloma Virus. Dieses Virus ist maßgeblich für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich.
Die Entnahme des Zellmaterials erfolgt ebenfalls am Muttermund mit Hilfe eines flüssigen Mediums. Der Cervista- HPV- Test  ist ein qualitatives In-vitro-Diagnostikum zum Nachweis der DNA von 14 High-Risk-HPV-Typen und zwar den Typen 16, 18, 31, 33, 35, 39, 45, 51, 52, 56, 58, 59, 66 und 68. Diese Untersuchung ist bei Auffälligkeiten eine Kassenleistung.
Zusammen mit der zytologischen und der kolposkopischen  Diagnostik soll die Gebärmutterhalskrebsvorsorge weiter verbessert werden.

Der HPV- Test wird in Deutschland zusammen mit dem Pap-Test bei Frauen ab dem 35. Lebensjahr alle 3 Jahre als Gebärmutterhalskrebsvorsorge vom Gemeinsamen Bundesausschuss eingeführt werden (Ko-Testing). Start des neuen Vorsorgeprogramms ist noch unklar.
Bis zur Einführung gilt das jährliche Vorsorgeprogramm auf Basis des Pap-Tests.

Zentrifuge

Zentrifuge

Multipipette

Multipipette