Schwangerenvorsorge

Nach Ausbleiben der Regelblutung oder bei positivem Schwangerschaftstest sollten Sie baldmöglichst einen Termin zum Ultraschall vereinbaren, denn etwa schon ab der 6. SSW sind Herzaktionen sichtbar. Bitte bringen Sie Ihren Impfpass und, wenn vorhanden Ihre ärztlichen Dokumente mit.

In unserer Praxis können Sie auf Wunsch von Arzt und Hebamme gleichzeitig betreut werden. Dies ermöglicht eine umfassende und sich ergänzende Schwangerenvorsorge.
Wir informieren und betreuen Sie zu allen Fragen rund um die Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.
Je nach Risiko (z.B. Gestose, Verkürzung des Muttermundes oder vorzeitige Wehen) stellen wir einen individuellen Behandlungsplan auf.

Im Rahmen der Geburtsvorbereitung beraten wir Sie gerne über die verschiedenen Möglichkeiten Ihr Kind auf die Welt zu bringen, z.B. ambulante Entbindung, freiberufliche Hebamme, Geburtshaus, Hausgeburt.
In unserer Praxis befindet sich ein Kursraum für z.B. Geburtsvorbereitungskurse, Rückbildungsgymnastik oder Babymassage.

Im Wochenbett stehen wir Ihnen zur Nachsorge zur Verfügung.

Ultraschallscreening


Nach den Mutterschaftsrichtlinien werden 3 Ultraschalluntersuchungen empfohlen:

1. Screening (8-12 SSW)
Wichtigste Information dieser Untersuchung ist das Feststellen des genauen Schwangerschaftsalters und das Erkennen von Mehrlingsschwangerschaften.

2. Screening (18-22 SSW)
Bei diesem Ultraschall stehen Ihnen 3 Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Basisultraschall
    Kontrolle der Entwicklung des Feten (Kassenleistung)
  • Erweitertes 2b- Screening
    Suche nach fetalen Auffälligkeiten. Für dieses Screening sind wir zertifiziert (Kassenleistung).
  • Fehlbildungsdiagnostik
    Untersuchung die von nur wenigen speziell geschulten Untersuchern möglich ist, sie ist bei Auffälligkeiten kostenlos. Bei unauffälliger Schwangerschaft müssen die Kosten selber getragen werden.

3. Screening (28-32 SSW)
Kontrolle der Entwicklung des Feten


Wir bieten Ihnen über die gesetzlichen Empfehlungen hinaus folgende Wahlleistungen an:

  • Zusätzliche Antikörpersuchtests zur frühzeitigen Erkennung von gefährdenden Infektionen für das Ungeborene (Toxoplasmose, Zytomegalie, Ringelröteln, Windpocken, Streptokokken).

  • Fortlaufende Ultraschalluntersuchungen zur Überwachung der Entwicklung des Feten, der Kontrolle von Fruchtwasser, Mutterkuchen und Nabelschnurversorgung. Diese Erweiterung beinhaltet auch 3 D/4D- Ultraschall sowie Bildausdrucke.

  • Vorgeburtliche Diagnostik auf Fehlbildungen:
    1. Pränatal-Test: Test auf Down-Syndrom (Trisomie 21), Pätau-Syndrom (Trisomie 18) und Edwards-Syndrom (Trisomie 13) oder Geschlecht durch eine Blutabnahme bei der Mutter, ab 9. SSW möglich.
    2. "Nackenfaltenmessung": Ultraschall und Blutabnahme (HCG und Papp-A) testet auf das Down-Syndrom, ab 10. SSW möglich.

  • Fehlbildungsultraschall (Feindiagnostik) durch einen besonders qualifizierten Untersucher mit sog. Degum- Qualifikation.